Box Hill & Canary Wharf

Nach einem Kurz-Urlaub in Sankt Peter Ording, bin ich ab Dienstag wieder durch UK getourt. Erst ging es am Mittwoch wieder in das Bankenviertel „Canary Wharf“. Obwohl ich da jetzt schon wirklich oft war, fasziniert mich die Ecke immer wieder. Auf einer Halbinsel in der Themse gelegen, ist das Bankenviertel einfach das Paradebeispiel an Kapitalismus, Protz und Casino-Mentalitaet. Aber die Wolkenkratzer, die gepflegten kleinen Parks und die Meute an Banker schafft einfach eine ganz besondere Atmosphaere, die ich irgendwie cool finde. Dieses Mal war mein Meeting dort um die Mittagszeit beendet und ich habe mich zu den anderen Bankern in einen kleinen Park begeben:

Das sich hinter den tollen Glasfassaden gerade ein beachtlicher Boersencrash abspielt habe ich an dem Mittag zumindest nicht gespuert. Ich freue mich schon auf die naechsten Besuche dort, denn das Projekt mit dem Kunden nimmt gerade erst so richtig Fahrt auf 🙂

Am Donnerstag und Freitag ging es dann nach Liverpool. Da gibs keine Fotos, da dort noch immer alles beim Alten ist. Der Fluss Mersey muendet immernoch in die irische See, die Leute sprechen immernoch einen komischen Akzent, ich wohne wie immer im Malmaison, einem super Hotel, und auch die Beatles sind immer noch tot bzw. die Touristen fotografieren alle moeglichen Ecken wo das Wort Beatles auftaucht. Im Gegensatz zu London sind die Trips nach Liverpool immer irgendwie erholsam. Dort ist einfach alles kleiner und beschaulicher. Keine 8 Mio. Menschen die sich taeglich in der Tube, im Bus und im Strassenverkehr draengeln. Nicht jedes Meeting muss immer sofort statt finden und man kann auch mal etwas auf morgen verschieben.

Am Samstag morgen habe ich mich dann auch mal dazu durchgerungen mit zwei Arbeitskollegen Rennrad zu fahren und die Umgebung Londons kennen zu lernen. Die Kollegen haben schon oft gefragt, aber ich habe mich immer gedrueckt, weil ich weiss, dass die fit sind und ich aufgrund der ganzen Arbeit kaum zum Sport komme. Um 9 Uhr ging es los und ich hatte schon im Gefuehl, dass es schmerzhaft wird. Und das war es…… erst 1,5h Richtung Suedwesten zum Box Hill:

Das ist der einzige richtige Berg in der Umgebung Londons. Und daher wird die olympische Rennrad Strecke auch gleich neunmal den Anstieg hinauf fuehren. Ist ne schoene Gegend, nur meine Kollegen waren nen bischen zu flott. Der Anstieg ist mit Peter auf dem Berge zu vergleichen und oben gab es typisch englisch erstmal ein „Cup of Tea“. Mit ner Menge Milch im Tea…typisch englisch halt. Auf dem Rueckweg sind wir dann weiter auf dem olympischen Kurs gefahren bzw. gerast. Man hab ich gelitten, die Jungs sind echt fit und ich bin seit ueber nem Jahr nicht laenger als 1,5h gefahren. Da kriegt man dann auch nette Sprueche wie: „Pain is only temporary, victory is forever“ oder „Pain is just weakness leaving your body“. Naja Recht haben sie… Zurueck in London haben wir dann auch wieder typisch englisch Mittag gegessen. Kaeseomlett, mit roten Bohnen und Chips. Viel fett und Kohlehydrate, aber dieses Mal habe ich das wirklich gebraucht.

Zum Abschluss des Wochenendes ging es dann nach Richmond in den schoenen bayrischen Biergarten. Ich habe mich mit meinem kanadischen Kollegen gleich zu einer anderen Gruppe junger Leute gesetzt. Und wie es so ueblich ist, wieder keine Englaender getroffen. Diesmal waren es: Australien, Frankreich, Irland, Suedafrika. Die waren ganz nett, aber ne ordentliche Mass Bier haben auch die nicht vertragen und am Ende waren sie doch etwas zu betrunken…

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s