Work vs. Master-Thesis

Arbeit und Master-Thesis, das sind die dominierenden Dinge grade in meinem Alltag. London, Sight Seeing, Nachtleben und Pubs stehen da grade leider sehr weit hinten an. Die Arbeit macht zwar immernoch Spaß auch wenn es einfach nicht weniger wird und ich mich noch erfolgreich dagegen wehre E-Mails nicht innerhalb von 2 Tagen zu beantworten,aber leider hatte die Arbeit in den letzten Wochen negativen Einfluss auf meine Thesis. Die ist nämlich fast zwei Wochen lang völlig liegen geblieben, was mich im Zeitplan deutlich zurück geworfen hat. Aber letztes Wochenende habe ich den Spieß umgedreht. Ich hab mich das ganze Wochenende ohne eine wirkliche Pause hingesetzt und an der Thesis geschraubt. Und gestern hatte ich einen Tag Urlaub um das gleiche zu tun. Einige fragen sich jetzt vielleicht, warum ich mir so einen Stress mache, da ich doch noch fast drei Monate Zeit habe. Klar, aber da ich regelmäßig nach Deutschland komme, Besuch in London bekomme und die Arbeit nicht weniger wird, sind drei Monate für mich recht wenig. Aber zum Glück  hat sich das ganze gelohnt und ich habe den Theorie-Teil fertig bekommen und schon mit dem praktischen Teil meiner Thesis angefangen. Das heißt, dass ich quasi 50% der ganzen Nummer fertig habe. Dachte ich. Bis ich mit meinem Dozenten telefoniert habe. Sagen wir es mal so, sein Feedback war hilfreich 🙂 Es ist zwar nicht alles für die Katz was ich bis jetzt gemacht habe, aber ich muss noch deutlich nachlegen, jetzt schon kürzen und meinen Inhalt noch weiter vom Bachelor-Niveau entfernen. Nunja ich weiß jetzt auf jeden Fall was ich auch die nächsten Wochenenden und Abende zu tuen habe. Und irgendwie gehört dieser Kampf doch auch zu so einer Thesis dazu. Man weiß nie, ob das nun richtig ist was man schreibt. Ob das Niveau angemessen ist. Ob die eigenen Thesen überhaupt einen Sinn ergeben. Und diese ganzen Probleme muss man dann auch noch in 80 Seiten quetschen und aufpassen, dass man nicht zum Guttenberg wird.

Naja, nach leichter Frustration habe ich am Samstag Abend dann doch mal den Fuß vor die Tür gesetzt und habe mit meinem Mitbewohner ein paar Pints in Richmond, einem Nobelwohnviertel um die Ecke genommen. Und da kam deutlich Lust auf den Sommer auf. Nicht weil es im Sommer wärmer ist und man das Ale mal draußen genießen kann. Nein, dann ist die Thesis vorbei und ich kann das Wochenende etwas unbeschwerter angehen. Aber auch zwei Stunden im Pub haben sich wieder gelohnt. In der Nähe von Richmond ist das große Twickenham Rugby Stadium und da gab es Samstag Nachmittag ein Spiel zwischen England und Frankreich. Und Rugby ist hier fast so berühmt wie Fußball. Das Stadion fasst etwas mehr als 80000 Zuschauer und in Richmond war Vollksfeststimmung. Jeder Pub absolut überfüllt und überall super Stimmung. Nur eines hab ich nicht gesehen, obwohl ich es erwartet habe: Besoffene und prügelnde Engländer. Vielleicht ist das dann wieder dem Fußball vorbehalten… Und mein Interesse an Rugby ist gestiegen 🙂

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