In the tube…

Heute war ich wieder in der Londoner Innenstadt unterwegs. Erst in unserem Büro in Hammersmith, was schon etwas zentraler liegt und dann zur Mittagszeit ins Bankenviertel. Ab und an sind diese Ausflüge in die Innenstadt wirklich interessant und abwechslungsreich, aber ich möchte nicht unbedingt jeden Tag in der übervollen tube unterwegs sein und mich durch die Straßen zum Büro drängen.

Auf dem Rückweg hatte ich dann aber doch eine interessante Begegnung die gleich in zweierlei Hinsicht typisch für London war:

Mir gegenüber saß ein Pärchen aus den USA. Ich war mir gleich sicher, dass die aus den USA waren, weil sie so einen amerikanischen Akzent sprachen und auch noch massenhaft Einkaufstüten dabei hatten. Als mal wieder das „Mind the gap“ in einer Station ertönte fingen die beiden an darüber zu lästern wie nervig das ist, dass in jeder Station ein paar mal „Mind the gap“ durch die Lautsprecher in der Station und in der tube dröhnt. Ich habe dann gleich gesagt, dass ich auch nicht aus London komme und mich das auch nervt. Und so gleich entstand ein kurzes Gespräch warum ich da bin und warum die beiden in London sind. Die beiden machen eine der typischen Europatouren, bei denen natürlich auch in ein paar deutschen Städten wie Heidelberg und Paris halt gemacht wird. Ein paar Stationen später stiegen beide wieder aus und ich hatte ein paar interessante Dinge über Touristen aus den USA und ihre Reisegewohnheiten erfahren.

Und das alles nur aufgrund einer größtenteils sinnlosen Durchsage, dass man doch bitte auf die Lücke zwischen dem Zug und der Stationsplatform aufpassen soll. Klar, wenn man Zug fährt muss da sogar eine Lücke sein, würde sonst ziemlich schlecht sein, wenn jeder Zug an der Bahnsteigkante entlang schrappt….

Typisch für London ist also, das „Mind the gap“, was mittlerweile auf Tassen, T-Shirts etc. als Souvenir verkauft wird, und das man ganz schnell und einfach mit Menschen aus der ganzen Welt ins Gespräch kommen kann. Gar nicht so schlecht eigentlich…

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3 Antworten zu In the tube…

  1. David schreibt:

    „in ein paar deutschen Städten wie Heidelberg und Paris“

    Die Zeiten sind aber vorbei 😉

  2. Sebastian schreibt:

    Schon interessant das Paris in deinen Augen eine deutsche Stadt ist. Man bekommt wohl in London mit der Zeit einen ganz anderen Blick auf Europa :-).

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