Everyday life

Ja so langsam kristallisiert sich bei mir heraus, wie der typische Alltag für mich in London aussieht. So waren die letzten Wochen doch vor allem eher von Unstrukturiertheit geprägt, mittlerweile jedoch habe ich den Rythmus und die immer wiederkehrenden Aktivitäten gefunden die einen typischen Alltag ausmachen und mit denen man gut klar kommt. Und der typische Alltag sieht bei mir im Moment so aus:

– Der Wecker klingelt um 6:30h

– Um 6:31h wird aufgestanden, geduscht, gefrühstückt (genau wie in Deutschland Müsli und Toast) und gegen 7:25 verlasse ich die Wohnung und gehe zu der Bushaltestelle um die Ecke. Das ist der spätesteste Zeitpunkt, um noch vor dem School Rush relativ zügig mit dem Bus 267 richtung Fulwell zur Arbeit zu kommen

– Ich bin dann in der Regel so zwischen 7:50 und 8h bei der Arbeit. Schalte meinen Laptop ein und mache mir einen leckeren grünen Pfefferminztee. Der öffnet morgens schööön alle Nasennebenhöhlen 😉

– In der Mittagspause gehe ich in der Regel zur St. Margerets High Street, wo ein paar Läden und ein paar Sandwich Shops sind. Ich gehe meistens zu einem italienischen Sandwich Shop, wo ich mir lecker ein Focaccio, Baguette oder Panini mit Schinken, Salami oder Mozzarella zubereiten lasse. Das kostet mich meist so zwischen 3 und 4 Pfund und das ganze ist immer „to take away“, da man noch nen Pfund drauf legt, wenn man vor Ort ist.

– Also wird das Mittagessen dann entweder in einer kleinen Küche oder direkt vorm Laptop verspeist. Das klingt zwar nicht wirklich nach Pause aber um zu den Läden in St. Margarets zukommen ist man schon 5-10 Minuten zu Fuß unterwegs, also gibt es schon ein wenig frische Luft in der Mittagspause.

– Feierabend mache ich meist so zwischen 17 und 18h wobei das auch mal deutlich länger sein kann, wenn es grade richtig rund geht. Dann laufe ich wieder zur Bushaltestelle und nehme die 267 Richtung Hammersmith.

– In Brentford wieder angekommen gehe ich meistens noch kurz was einkaufen, zur Post, zum Kiosk oder in die Reinigung. 1 mal die Woche gehe ich auch direkt nach der Arbeit ins Fitnessstudio, öfter schaffe ich leider nicht.

– Zu Hause angekommen wird ein bischen Haushalt gemacht, Abendbrot zubereitet und dann in der Regel mit meinem schwedischen Mitbewohner gespeist. Was da Abends auf den Tisch kommt ist schon manchmal sehr lustig. Die Hauptspeise von meinem Mitbewohner besteht in der Regel aus Nudeln mit Ketchup und anderen exotischen Zutaten. Ich hatte heute mal wieder einer meiner berühmten Suppen-Reis Kombinationen. Das heißt ich koche einen Beutel Reis und  mixe das mit einer Fertig-Suppe (nicht Tüten-Suppe) von Morrisons dem Supermarkt um die Ecke. Das klingt nicht besonders toll, ist aber wirklich lecker und auch noch recht gesund. Beim Abendessen läuft im TV in der Regel die MTV UK Top 40, da wir mit den anderen Sendern irgendwie nicht so klar kommen und die Nachrichten meist schon durch sind.

– Danach wird dann über Skype telefoniert, an der Master Thesis gearbeitet oder manchmal noch was für die Firma getan.

– Und zwischen 22 und 23h gehe ich dann wieder ins Bett und schreibe wie heute noch einen Blog-Eintrag….

 

Btw: Die Rückreise von Bielefeld nach London am Montag früh war das komplette Gegenteil von dem was Freitag abging. Alles war schnell ohne Probleme und sehr angenehm. Nur das frühe Aufstehen um 3 Uhr hat etwas gestört, aber ich habe immerhin etwas Schlaf im Flugzeug nachgeholt.

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