NiNo Interview

Morgen ist es soweit, ich muss zum Jobcentre Plus um das National Insurance Number (NiNo) Interview über mich ergehen zu lassen. Wenn man nach England geht um dort zu Arbeiten ist das allerdings auch der einzige Behördengang den man machen muss. Ein Einwohnermeldeamt oder ähnliches gibt es hier nicht, allerdings muss man eben eine sog. National Insurance Number beantragen, damit man auch die richtigen Steuern zahlt und später alles rund um Sozialversicherungen korrekt abläuft.

Und wie das so üblich ist in England braucht man dafür wieder ein paar Referenzen. Also habe ich schonmal meinen Arbeitsvertrag, Mietvertrag, Briefe von Vodafone und von der Bank eingepackt. Ich hoffe, dass diese Unterlagen ausreichen. Neben den Unterlagen muss ich dann angeblich noch einen Haufen an Fragen beantworten…

Als ich heute bei der Arbeit erzählt habe, dass ich morgen zum Interview muss haben mir alle viel Glück gewünscht. Warum ich dabei Glück brauche verstehe ich nicht so ganz, denn ich habe eine Arbeit, eine Wohnung und ein Konto, warum sollten die mir nicht erlauben eine Sozialversicherungsnummer zu bekommen um hier zu arbeiten und steuern zu zahlen. (man munkelt, dass die Britten Steuern grade ganz gut gebrauchen können) Wenn sie mir doch keine geben, dann habe erst ich ein Problem und dann mein Arbeitgeber. Aber ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass das ein Problem wird morgen. Wirklich blöd ist mal wieder, dass ich ca. ne Stunde mit dem ÖPNV unterwegs bin um zum Jobcentre Plus in Wimbledon zu gelangen.

Ansonsten nimmt die Arbeit mittlerweile richtig Fahrt auf und die ersten stressigen Tage liegen hinter mir. Allerdings kann ich mich in meiner Wohnung im Moment viiiel besser entspannen, denn es kommt nicht mehr ein einziges Flugzeug vorbei. Es scheint so, als haben sie Heathrow dicht gemacht. Aber ein Blick aus dem Fenster verrät schnell, warum es so leise draußen ist: Wir haben Ostwind und dann fliegen die Flugzeuge Heathrow aus Westen an und ich höre nix mehr davon 🙂

Hier noch ein Foto, dass den Zustand der Wohnung im Moment zeigt und warum ich noch nicht viel davon gezeigt habe:

Mein Mitbewohner ist halt mit ca. 50 Plastiktüten umgezogen und wir hatten bis jetzt keine Zeit das alles auszupacken. Aber am Wochenende versuchen wir dann mal die Bude etwas wohnlicher zu gestalten. Allerdings könnte das auch daran scheitern, dass wir beide jetzt nicht soooo die Deko-Fanatiker sind. Ich gehe stark davon aus, dass die Wohnung auch weiterhin sehr nach einer durch und durch männlichen WG aussehen wird.

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Eine Antwort zu NiNo Interview

  1. Florian schreibt:

    da steht doch schon Schluck aufm boden…

    good luck…bei dem interview

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