Settle down…

Eine Woche bin ich jetzt schon in London und langsam aber sicher wird meine To Do Liste (natürlich in einer txt-Datei) für den Umzug kleiner. Die wichtigsten Sachen, die ganz oben auf der Liste stehen sind leider immernoch: Konto, TV/Internet Zugang und Energie und Gaslieferanten.

Ich dachte eigentlich, dass ich dem Konto schon sehr nahe bin. Und eigentlich habe ich auch schon eine Kontonummer, aber jetzt lässt der Brief mit den Karten und Pins auf sich warten…und so lange ich den Leuten in den Geschäften keine Bankkarte zeigen kann, kann ich keine Verträge abschließen. Also werde ich morgen wieder in die HSBC Filiale nach Richmond und mal versuchen denen meine Meinung auf Englisch zu sagen.

Neben der Bank bereitet mir aber auch ein anderer Laden Kopfzerbrechen: Foxtons. Das ist die Vermittlungsagentur der Wohnung. Und seitdem ich hier letzte Woche eingezogen bin interessieren die sich kein Stück mehr für mich. Egal mit welchem Anliegen ich komme es gibt einfach keine Reaktion, absolut gar nix. Und dafür habe ich ca. 400 pfund Gebühren gezahlt. Heute habe ich den Vermieter getroffen, der zum Glück wesentlich zuverlässiger ist und er ist auch sehr verärgert über die Agentur (I’m pissed off…). Vor allem weil ich und Martin diverse Zusatzverträge unterschrieben haben, wo zum Beispiel drauf stand, dass die ganze Wohnung neu gestrichen wird und die Agentur diese einfach nicht an den Vermieter weitergeleitet hat… Das heißt, wir mussten einen Kompromiss aushandeln, so dass der Vermieter nur Teile und nicht alles gestrichen hat. Also sollte jemand Immobilien in London suchen, nehmt nicht Foxtons!

Sonst gibt es nach einer Woche aber wirklich auch positive Dinge. Das absolute Highlight diese Woche war natürlich die Arbeit und das Westfield Shopping Center.

Aber genug von den alltäglichen Dingen. Der ein oder andere fragt sich vielleicht warum ich das Ganze hier überhaupt mache und was ich denn hier genau mache?

Nunja, ich mach das Ganze hier, weil ich die Chance dazu habe! 🙂

Nach ein paar Jahren bei arvato in Deutschland als Software Entwickler habe ich eben die Chance bekommen sowohl Auslandserfahrung zu sammeln als auch die Software Entwicklung hinter mich zu lassen. Und da London ja vergleichsweise nah ist (ich brauche von Tür zu Tür nur ca. 6 Stunden), hier englisch gesprochen wird und der neue Job auch noch im Bertelsmann Konzern ist passt es einfach richtig gut. Ok, Auswandern während eines berufsbegleitenden Master-Studiums klingt irgendwie nicht so richtig clever, aber da die Klausuren alle so gut wie vorrüber sind und ich nur noch die Master Thesis schreiben muss, ist das kein großes Hindernis mehr. Und zum Glück kann ich die Master Thesis ganz gut mit meinem Job verbinden.

Und was mache ich in meinem Job eigentlich genau?

Ganz genau kann ich das nicht bloggen, aber als „Customer Solution Analyst“ ist man grundsätzlich genau die Schnittstelle zwischen IT und dem „Business“. Eben genau das was ich im Studium „Master of IT-Mangement“ (wichtig: immer möglichst coole englische Bezeichnungen wählen) gelernt habe. Wenn es jemand genauer wissen will, sprecht mich bei meinem nächsten Besuch in Deutschland drauf an und ihr bekommt mehr zu hören als ihr wissen wollt 😉 Auf jeden Fall ist die Aufgabe sehr spannend und ich darf bzw. muss auch die anderen arvato Standorte in UK besuchen. Wann ich wo bin werde ich dann auch hier zeigen.

Und was macht man an einem Sonntag Abend jetzt in London alleine in einer Wohnung ohne TV? Ich kümmere mich um die Wäsche, die heute morgen schonmal trocken war. Aber es hat zwischendurch als ich nicht aufgepasst habe geregnet…kommt ja auch selten vor in England!

Btw: Brother, thanks for taking time at the airport 🙂

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Eine Antwort zu Settle down…

  1. Florian schreibt:

    btw
    it was a pleasure for me;)

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